Phase BE –
Bildung heißt Entwicklung gGmbH

Hellbrookstraße 63

22305 Hamburg

 

Telefon +49 (0) 40  521  676  80

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Strategische Partner

Kurt und Maria Dohle Stiftung

Aqtivator

goetzpartners

Geschäftsführerinnen
Antke Kreft, Maren Voßhage-Zehnder

Das Sozialunternehmen ist durch die HZA, die Hanseatische Zertifizierungsagentur nach dem Recht der Arbeitsförderung in Verbindung mit der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung – AZAV – zertifiziert. Zertifikat zum Download

© 2019 Phase BE gGmbH

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Phase BE Akademie

INDIVIDUELL FÖRDERN
GESELLSCHAFTLICH WIRKEN

Veränderungen im Bildungssystem, der demografische Wandel und die wachsende Digitalisierung in der Arbeitswelt haben als Herausforderungen in den vergangenen 10 Jahren auf die schulische Landschaft und die regionalen Ausbildungsmärkte eingewirkt. Berufsorientierung und individuelle Förderung sind heute an Schulen und im Berufsbildungssystem stärker verankert.

BENACHTEILIGUNG NICHT SO STEHEN LASSEN!

Eine schulisch höhere Qualifikation und die geeignete Motivation sind inzwischen gute Eintrittskarten in eine qualifizierte berufliche Bildung. Bildungsbenachteiligt und schnell auch abgehängt sind jedoch Jugendliche, die in der zentralen Phase für den Übergang mit Misserfolgserlebnissen zu kämpfen haben. Oft sind ihre Schwierigkeiten eher herkunftsabhängig als tatsächlich ihrem Unvermögen geschuldet. Gelingen der Schulabschluss und der Übergang von der Schule in die Ausbildung nicht, verstärken sich die negativen persönlichen Folgen – und ziehen massive Folgekosten für die Gesellschaft nach sich. 

AUSBILDUNGSSTELLEN
UNBESETZT

2018 fehlten drei Millionen Fachkräfte. In vielen Bereichen des Handwerks, der deutschen Industrie und des Dienstleistungsgewerbes können Ausbildungsstellen nicht mehr besetzt werden. Zielgerichtete Maßnahmen und Impulse für die Anwerbung von Auszubildenden und stabile Ausbildungsverhältnisse sind wichtig für eine grundsätzliche Sicherung der wirtschaftlichen Leistungskraft.

47.435 OHNE SCHULABSCHLUSS

Die Quote der jungen Menschen, die die Schule ohne einen Schulabschluss verlassen und damit deutlich schwierigere Startbedingungen haben, steigt in den vergangenen Jahren wieder an.

2015 verließen 47.435 Jugendliche ihre Schule ohne einen Schulabschluss. Weniger als ein Viertel dieser jungen Menschen finden einen Ausbildungsplatz. Bei den Gleichaltrigen mit Hauptschulabschluss liegt die Quote bei 50 Prozent.

1/3 OHNE KLARE PERSPEKTIVE

Rund ein Drittel der Schulabgänger gehen von der Schule ab, ohne einen Ausbildungsplatz zu haben.

Unter ihnen sind vor allem Jugendliche, die sich schulisch nicht oder „nur“ mit dem Hauptschulabschluss (oder je nach Bundesland den entsprechenden Abschlüssen) qualifizieren konnten.

Phase BE unterstützt benachteiligte Jugendliche, die in unserer Gesellschaft viel zu oft keine echte Chance haben. Ihre Probleme sind auch neben der Schule vielfältig: Von geringem Selbstwertgefühl bis hin zu Elternkonflikten und Erfahrungen mit Vernachlässigung, Übergriffen und eigenem Aggressions-Verhalten.

Erfolgreiche Schulabschlüsse und passende Übergänge in Ausbildung oder weitere schulische Qualifikation sind ein Erfolgsnachweis. Die entscheidende Wirkung ist aber, dass die Jugendlichen aus ihrem oft resignierten Lebensgefühl eine selbstbewusste Lebensperspektive entwickeln.

Daher ist die DOHLE Stiftung ein stolzer Förderer und Unterstützer der Sommerakademien und der Phase BE gGmbH.

– Felix Dresewski,

   Geschäftsführer der Kurt und Maria Dohle Stiftung

WAS ES BRAUCHT?
SELBSTVERTRAUEN & PERSPEKTIVEN

Im Widerspruch von Fachkräftemangel und Jugendlichen, die im Übergang von der Schule in den Beruf Hürden erleben, muss man sich lösen von Vorurteilen, Kennzahlen und einfachen Gleichungen.

Man muss  Ausbildungsbedingungen, Wohnsituation, Mobilität, persönliche Herausforderungen und Worst-Case-Szenarien mitdenken und Lobbyist/in werden -  für die Stärkung von Ausbildung und für die Stärkung von jungen Menschen mit individuellen Zukunftswegen!

 Jugendliche mit schwierigen Startbedingungen brauchen eine Brücke aus Qualifizierung und Motivation, um sich zu entwickeln und ihre Ziele zu erreichen - und sie brauchen Unternehmen, die Perspektiven geben, eine Zukunft aufzubauen. Beziehungsorientierte Unterstützung und realistische Chancen können sie stärken, sich schulisch zu qualifizieren und beruflich zu orientieren - für den Arbeitsmarkt von morgen und für eine nachhaltig tragfähige Gesellschaft.

VIELFALT IN DEN STÄRKEN –
VIELFALT IN DEN HEMMNISSEN

Die Sommerakademie will Jugendliche, die aus verschiedenen Gründen bedroht sind, den ersten Schulabschluss zu erreichen und geringere Chancen haben, ihren Übergang in die Berufsausbildung zu erreichen, individuell und nachhaltig fördern